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Gerechte Arbeitswelt und faire Chancen

Im Rahmen seiner Wahlkampftour machte jüngst der Spitzenkandidat der SPÖ Niederösterreich zur Nationalratswahl, Rudolf Silvan, in der Bezirkshauptstadt Amstetten einen Zwischenstopp. Unter anderem besuchte er die Wirtschafts- und Beschäftigungsinitiative Transjob, die Menschen zielorientiert in den Arbeitsmarkt begleitet. Auf besonderes Interesse beim Rundgang durch die Einrichtung stieß die sogenannte Produktionsschule, die junge Erwachsene noch vor Antritt einer Berufsausbildung in ihren schulischen, sozialen oder persönlichen Kompetenzen stärkt. Mit dabei war auch SP-Bezirksvorsitzende und NÖ Soziallandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig, die sich über das Kommen des Listenersten besonders freute. „Jugendliche nicht alleine zu lassen, sondern ihnen die Möglichkeit zu geben, versäumte Basisqualifikationen und Social Skills nachträglich zu erwerben sowie Ausbildungsmöglichkeiten kennen zu lernen, und sich damit besser am Arbeitsmarkt zurechtzufinden, ist eine gesellschaftspolitisch wichtige Aufgabe“, zeigten sich Rudolf Silvan und Ulli Königsberger-Ludwig von der Initiative begeistert.

Derzeit werden 7 Produktionsschulen an 17 Standorten in Niederösterreich betrieben. Insgesamt nahmen heuer schon 670 Jugendliche an den verschiedenen Programmen teil. Außerdem läuft momentan das Pilotprojekt Vorstufe Produktionsschule (VOPS), in dessen Rahmen ausbildungsferne junge Erwachsene noch gezielter in eine berufliche Zukunft geführt werden. Dieses Vormodul soll einerseits den Übertritt in die reguläre Produktionsschule unterstützen und andererseits aber auch weitere Wege, wie z. B. eine Lehre, Teilqualifikationslehre oder verlängerte Lehre, öffnen. „Junge Menschen haben sich faire Chancen sowie ein gutes und sicheres Leben verdient. Wir SozialdemokratInnen machen uns darum für eine humane, gerechte und solidarische Arbeitswelt stark, in welcher der Mensch im Mittelpunkt steht. Dazu gehören etwa eine gute Ausbildung, ein sicherer Arbeitsplatz und in manchen Fällen eine entsprechende Begleitung und Hilfestellung. Vor allem wollen wir aber soziale Ungleichheiten bekämpfen und das Gemeinsame stärken. Die Rücksichtnahme auf andere und die Hilfe für Benachteiligte ist für uns ein zentrales Anliegen. Österreich ist ein Land, in dem man gut leben kann – wir schauen darauf, dass das für alle gilt“, so Silvan und Königsberger-Ludwig abschließend.

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